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Farbwirkung – Wie Farben Räume verändern

Farbwirkung – Wie Farben Räume verändern

Farbgestaltung von Wohnräumen

Farben beeinflussen Stimmungen, kreieren eine Atmosphäre und verändern die Wahrnehmung von Objekten und Räumen. So tritt beispielsweise eine blaue Vase eher in den Hintergrund, als eine rote, die dagegen zum Hingucker im Zimmer wird.

Die Effekte der Farben kann man sich bei der Gestaltung von Wohnräumen zunutze machen. Denn ein paar geschickt verarbeitete Eimer Wandfarbe können das Wohlbefinden und den Raumeindruck genauso beeinflussen wie ein Umbau oder eine Neumöblierung.

Doch gerade weil Farben solch eine starke Wirkung haben, ist es wichtig sie bewusst einzusetzen. Ansonsten können sie einen ganz ungewollten Effekt erzielen. Ehe man also loslegt, sollte man sich deshalb Gedanken machen und sich ein bisschen mit der Farbpsychologie auseinandersetzen. Aber keine Sorge: das ist nicht kompliziert.

Stimmung beeinflussen

Farben spielen eine große Rolle. Und das nicht erst, seitdem Wohntrends aufkamen, sondern schon viel, viel früher. Einige Farben haben daher eine grundlegende Bedeutung für uns. Natürlich trifft das nicht auf alle Kulturen zu. Aber zumindest im europäischen Raum, werden die Farben so wahrgenommen.

Beispielsweise ist Blau die Farbe des Himmels und großer Wasserflächen. Blau vermittelt dadurch Weite.

Grün ist die Farbe des Lebens, vor allem der Pflanzen. Daher vermittelt die Farbe eine gewisse Ruhe und das Gefühl von Geborgenheit.

Weiß und Gelb repräsentieren das Tageslicht. Deshalb werden beide Farben tendenziell positiv aufgenommen.

Rot ist dagegen eine sehr ausdrucksstarke Farbe, die nach Aufmerksamkeit verlangt. Das führt dazu, dass die Farbe fast immer sofort wahrgenommen wird. Ein Grund, warum Warnschilder im Straßenverkehr meist rot oder rot umrandet sind.

Farben bewusst verwenden

Die Beispiele zeigen schon gut, wie Farben für die Wohnraumgestaltung genutzt werden können. So wirkt ein blau gestrichener Raum eher kühl und ein braun gemalertes Wohnzimmer gemütlich und warm. Rote Zimmer können sehr anregend sein, fordern einen aber zugleich. Auf Dauer kann ein roter Raum sogar anstrengend und verstörend sein.

Je nachdem, welche Anforderungen an den Raum gestellt werden, sollte die Farbauswahl ebenfalls stimmig sein. Deshalb immer mit Bedacht und Plan vorgehen. Abgesehen davon schont diese Vorgehensweise auch den Geldbeutel.

Farbwirkung verändern

Farben und ihre Wirkung können verändert werden. Das passiert meist durch ein Aufhellen oder ein Abdunkeln der Farbe. Damit verändert sich aber auch gleichermaßen die Stimmung, welche die Farben erzeugen.

Meist ist es sinnvoll nicht mit Volltönen zu arbeiten. Diese werden oft nur als Akzente angebracht und schaffen so ein Highlight im Raum. Die flächige Färbung von Wänden sollte etwas diskreter ausfallen. Volltonfarben werden daher oft mit Weiß abgemischt und aufgehellt.

Diese abgeschwächten Wandfarben bringen zwei Vorteile mit sich: erstens sieht man sich nicht so schnell satt und zweitens lassen sich mit blassen Farben einfacher andere Farben von Einrichtungsgegenständen kombinieren.

Natürlich können Farben auch abgedunkelt werden. Dazu wird ein Farbton mit Schwarz vermischt. Da hierbei schnell schmutzige Farben entstehen können, ist es wichtig zunächst kleine Proben anzumischen. So werden Enttäuschungen vermieden und das richtige Mischverhältnis kann leichter nachvollzogen werden.

Noch mehr Tipps und Tricks zu Farben und ihren Wirkungen in der 1-2-do Heimwerker Community.






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