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Schönheitsreparaturen in der Wohnung

Schönheitsreparaturen in der Wohnung

Was zählt zu den
Schönheitsreparaturen?

Die Schönheitsreparaturen sind gesetzlich geregelt.

Zu den Schönheitsreparaturen gehören:

  • Tapezieren von Wänden und Decken,
  • Anstreichen oder Kalken von Wänden und Decken,
  • Streichen der Heizkörper, einschließlich der Heizungsrohre,
  • Streichen der Türen innerhalb der Wohnung,
  • Streichen der Fenster von innen und
  • Streichen der Wohnungstür von innen.

Steht im Mietvertrag nichts zu Schönheitsreparaturen, hat sie der Mieter auch nicht zu tragen. Das dürfte jedoch in den wenigsten Fällen der Fall sein. Unwirksam sind starre Fristen, d.h. wenn der Mieter dazu gezwungen werden soll, unabhängig von seiner Wohnzeit zu renovieren oder immer bei Auszug zu renovieren. Fristenpläne sind grundsätzlich wirksam. Es kommt jedoch auf die Formulierung an.

Wenn der Mieter vor Ablauf einer Renovierungsfrist wieder auszieht, kann er dazu verpflichtet werden, die anteilig auf seine Verweildauer nach der Frist anfallenden Schönheitsreparaturen zu tragen. Eine entsprechende Abgeltungsklausel ist rechtens, jedoch nur, wenn auch die Klausel zu den Schönheitsreparaturen rechtens ist.

Nicht zu den Schönheitsreparaturen gehört das Abschleifen von Parkettböden und das Auswechseln von Teppichböden.

Der Mieter soll nur die Schönheitsreparaturen durchführen, die er selbst abgewohnt hat.

Ist eine Formulierung zu den Schönheitsreparaturen nicht rechtens, ist die ganze Klausel unwirksam und der Mieter muss keine Renovierungen durchführen, denn das Gesetz sieht vor, dass bei Unwirksamkeit der Vereinbarung der Vermieter in der Pflicht ist.






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