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Kauf einer Immobilie – Entscheidung fürs Leben?

Kauf einer Immobilie – Entscheidung fürs Leben? Kauf einer Immobilie, das kommt finanziell auf Sie zu.

Bisher Miete, nachher Eigentum: was sich dabei ändert

Wer sich von der Miete ins Eigentum verändert, der genießt nicht nur neue Freiräume, sondern für den heißt es ab sofort auch aktiv die Verantwortung für die eigene Immobilie zu tragen. Je nachdem ob eine Wohnung oder ein Haus gekauft wurde, sollten Sie sich auf diese Änderungen einstellen.

Von der Miete in die Eigentumswohnung

Ehemalige Mieter merken es schnell, denn anstelle der Betriebskostenvorauszahlung tritt für den Wohnungseigentümer das Hausgeld. Die wichtigsten Gemeinsamkeiten und Unterschiede sind in der folgenden Tabelle dargestellt:

Pflichten Mieter Wohnungseigentümer

Ein Wohnungseigentümer hat durch seine Eigentümerrolle mit einer erhöhten monatlichen Belastung zu rechnen. Dies sollte man in der Finanzierungsplanung für eine noch zu erwerbende Wohnung kalkulatorisch berücksichtigen, indem man als Näherungswert circa zwei Monatskaltmieten für die zusätzliche jährliche Belastung des Eigentümers hinzurechnet.

Trotz niedriger Zinsen sollten Sie sich nicht zu einem schnellen Erwerb hinreißen lassen. Denn die Rechnung, das Kaufen günstiger sei als Mieten, stimmt in den wenigsten Fällen. Als Mieter ist man zudem flexibler als ein Wohnungseigentümer.

Viele Vergleiche haben ergeben, dass hauptsächlich die Sparleistung des Wohnungseigentümers ausschlaggebend dafür ist, dass er im Alter durch die dann abbezahlte Immobilie besser als ein vergleichbarer Mieter gestellt ist.

Würde der Mieter im gleichen Maße sparen und hätte er als Ansparinstrument statt einer Immobilie einen vergleichbar sicheren Sachwert, könnte das Resultat anders aussehen.

Kauf einer Immobilie – was Sie darüber hinaus bedenken sollten

Wie es das Wort schon sagt, sind Immobilien nicht mobil. Durch ihren hohen Preis und die Bindung an einen konkreten geographischen Ort können die meisten Immobilien nicht schnell weiterveräußert werden. Für den Eigentümer bedeutet das in den meisten Fällen eine langfristige Bindung.

Um bei einem Weiterverkauf keine Verluste hinnehmen zu müssen, sollte man daher ohne Zeitdruck und Zwang handeln können. Für die meisten Erwerber ist diese Situation jedoch erst dann erreicht, wenn die Immobilie weitestgehend abbezahlt ist.

Daher sollte man sich überlegen, wie die eigene Lebensplanung auf die nächsten 15 – 20 Jahre aussehen könnte:

  • Können Sie sich vorstellen, Ihre Wohnung zu vermieten oder zeitweise leer stehen zu lassen?
  • Könnten Sie die Tilgung für einige Zeit aussetzen?
  • Wie sähe ein möglicher schlimmster Fall für Sie aus (Arbeitslosigkeit, Krankheit)?
Zusätzliche Rücklagen und sozialer Rückhalt durch Familie und Freunde können Ihnen die Sicherheit geben, die Sie auch für den Unterhalt der eigenen Immobilie benötigen.

Weitere Empfehlungen zum Immobilienkauf:

Finanztestrechner der Stiftung Warentest: Vergleichsrechner Kaufen oder Mieten

Überlegungen dazu, welche Kriterien Sie beim Wohnungskauf berücksichtigen sollten






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